„Strictly come dancing

Die glamouröse Tanzshow „Strictly Come Dancing“ steht wohl vor einem drastischen Umbruch. Berichten zufolge werden die Verantwortlichen bei der Entscheidung, welche professionellen Tänzer in der kommenden Staffel dabei sind, verstärkt auf die Popularität der Künstler auf TikTok achten. Ein Schachzug, der etablierte Stars in Gefahr bringt und die Show in Richtung jüngeres Publikum lenken soll.

Der social-media-test für die tanzprofis

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Während die BBC offiziell keine Stellung zu den Gerüchten bezogen hat, kursieren in britischen Medien immer wieder Namen von Tänzern, deren Zukunft ungewiss ist. Namentlich fallen dabei Nadiya Bychkova und Michelle Tsiakkas auf, die jeweils knapp unter 20.000 Followern auf TikTok verzeichnen. Gorka Marquez hat überhaupt keinen Account auf der Plattform, ebenso wenig wie Luba Mushtuk. Ob dies nun zum Ausschluss führt, soll unklar sein – aber es könnte durchaus das Zünglein an der Waage sein.

Die Verantwortlichen in der BBC sehen Social Media, insbesondere TikTok, als Schlüssel, um ein jüngeres Publikum zu gewinnen. Die Plattform bietet sich für eine Show wie „Strictly Come Dancing“ an, in der Musik und Tanz im Mittelpunkt stehen. Es ist ein klarer Trend, Content Creator wie Joe Sugg, Tilly Ramsay und George Clarke in die Show einzuladen, um so die Reichweite unter der Gen-Z-Zielgruppe zu erhöhen. Die Strategie ist offensichtlich: Mehr Relevanz in der digitalen Welt bedeutet mehr Zuschauer vor dem Fernseher.

Karen Hauers Abschied Das Thema ist brisant. Erst am Wochenende gab die langjährige Tänzerin Karen Hauer nach 14 Jahren ihre Absetzung bekannt. In einem emotionalen Video erklärte sie, dass sie ein „Kapitel abschließe“ und sich neuen Projekten widme. Ihr Weggang wirft ein Schlaglicht auf die Unsicherheit, die derzeit unter den Profis herrscht. Ob ihre Entscheidung primär auf dem fehlenden TikTok-Erfolg basierte, bleibt Spekulation – doch der Zeitgeist ist unübersehbar.

Die neuen Moderatoren, die Tess Daly und Claudia Winkleman ablösen werden, stehen ebenfalls noch in den Startlöchern, während die etablierten Tänzer um ihre Plätze kämpfen. Ob „Strictly Come Dancing“ mit dieser Neuausrichtung seine Seele behält, bleibt abzuwarten. Die Show, einst ein Synonym für Eleganz und Tradition, scheint sich nun dem Diktat der Algorithmen beugen zu müssen. Eine Entwicklung, die nicht nur Tanzfans, sondern auch Beobachter der Medienlandschaft gleichermaßen beschäftigt.