Pride month: von der high fashion bis zur obdachlosigkeit – ein blick auf die vielfältigen feierlichkeiten

Die LGBTQIA+-Community und ihre Verbündeten haben in dieser Woche mit farbenprächtigen Partys die Verbundenheit und Inklusivität gefeiert. Doch hinter den glitzernden Fassaden verbirgt sich eine Realität, die nicht zu beschönigen ist.

Ein fundraiser für die notwendigen: everybody world setzt auf kunst und solidarität

Die Marke Everybody World hat den Pride Month mit einer prallen Veranstaltung eingeläutet, die Spenden für New Alternatives for LGBTQ+ Homeless Youth sammelte. Ein limitiertes T-Shirt-Design der vielseitigen Künstlerin Carol Bove, das eine düstere, aber eindringliche Botschaft transportiert – eine Anspielung auf Giovanni Pastrones Klassiker „Cabiria“ – wurde nicht nur ausgestellt, sondern auch verkauft. Bove selbst betonte: „Als Menschen schützen und pflegen wir Kinder. Das ist keine politische Position, sondern eine moralische Verpflichtung, die auf Liebe und Vernunft basiert. Das Bild vor dem T-Shirt zeigt einen Opfergang von Kindern zu Moloch. Ich habe ein Bild aus unserer Zeit gewählt, um es von aktuellen politischen Assoziationen zu befreien. Ideologen haben uns polarisiert, um Macht zu konsolidieren, Hass zu entfachen und die Massen zu verwirrten, um ihre Ziele zu erreichen. Dieses Muster ist nicht neu, aber auch nicht zeitlos. Es muss nicht so sein.“ Carolina Crespo und Ari Katz, die treibenden Kräfte hinter Everybody World, mobilisierten die Modewelt, um die Gemeinschaft zu unterstützen. Elegantes Cocktails und Naturweine sorgten für eine entspannte Atmosphäre, während Jonah Almost und Ryan Petersen mit ihren DJ-Sets für Stimmung sorgten. Die Szene war ein Schmelztiegel aus alten und neuen Bekannten, die ihre Solidarität zeigten.

Fiametta und unemployed feiern mit versprechen und afterparty

Fiametta und unemployed feiern mit versprechen und afterparty

Auf dem Lower East Side veranstaltete das Juwelierunternehmen Fiametta in Begleitung der Kreativagentur Unemployed eine Pride-Party, die mit einem intimen Abendessen, einer Überraschungskonfirmation und einer anschließenden Afterparty kulminierte. Im Flower Shop wurde ein spanischer Margarita von Yola Mezcal serviert und die Gäste mit Juwelen geschmückt. Prominente Gäste wie Adam Eli und Ella Emhoff, die bereits am Nachmittag bei der Veranstaltung von New Alternatives teilgenommen hatten, schlossen sich der Feier an. Eine besondere Überraschung: Die astrologische Beraterin Chani Nicholas, begleitet von ehemaligen Vogue-Bräuten Teresa Dilger und Yesim Ak, die gerade ein Baby erwarten, erneuerten ihre Eheversprechen. Nicholas betonte: „Ich glaube an die öffentliche Feier von queerer Liebe. Das Bauen von Räumen und das Schaffen von Momenten, die unsere Bindungen zentrieren und unsere Familienwerte verkünden, ist revolutionär. New York City war schon immer die Heimat vieler unserer größten Aktivisten und Künstler und Intellektuellen, die alles riskierten, um uns die Freiheit zu sichern. Wir sollten uns an diesem Erbe erinnern.“ Nach dem Dinner wurde die Tanzfläche eröffnet, Silvia Prada sorgte für die musikalische Untermalung, und das Knicks-Playoff-Spiel spielte im Hintergrund.

Mayor mamdani fordert zu nationaler solidarität auf

Mayor mamdani fordert zu nationaler solidarität auf

Bei der Vorführung des Films „Reclaim The Flag“ am Brooklyn Museum wurde eine Bewegung eingeleitet. Der Human Rights Campaign (HRC) kooperierte mit dem Filmemacher und Designer Alexis Bittar und Produzent Bruce Cohen für eine Preview des Kurzfilms. Die Veranstaltung zog Aktivisten sowie Künstler und Mitglieder der Modewelt wie die Schauspielerin Naomi Watts und Mickey Boardman an. Der Film korrespondiert mit einer nationalen Initiative, die dazu auffordert, die Werte von Freiheit, Inklusion, Gleichheit, Zugehörigkeit und Demokratie wiederzuerlangen, die die amerikanische Flagge repräsentieren sollte. Mayor Zohran Mamdani eröffnete die Veranstaltung mit einer impassanten Rede und forderte: „Heute ist ein Aufruf an uns alle, einen neuen Kurs zu charten, in dem Patriotismus allen Amerikanern gehört – insbesondere denen, die uns fordern, uns selbst zu gerecht zu werden.“ Ein Panel diskutierte mit Experten wie Andrew Solomon, Matt Bernstein, Harper Steele, Bill T. Jones, Chi Ossé, Kevin Ortega-Rosas und dem Filmemacher.