Prada im umbruch: sequeltouch für die modebranche – ein blick hinter die kulissen
- Veränderungen im hintergrund: der drehbuchwechsel und miranda priestly
- Die vision von mckenna: mehr als nur glamour
- Die charaktere im fokus: andy sachs und ihr wertewandel
- Eine branche im wandel: von publishing bis fashion
- Ein nostalgischer blick zurück: die charaktere bleiben lebendig
- Fazit: prada im wandel – eine geschichte über werte und veränderung
Die Vorfreude steigt – „The Devil Wears Prada 2“ soll am 1. Mai erscheinen. Doch hinter der glamourösen Fassade der High Fashion verbirgt sich eine Geschichte, die deutlich komplexer ist als der Film von 2006.
Veränderungen im hintergrund: der drehbuchwechsel und miranda priestly
Laut Interviews mit Aline Brosh McKenna, Drehbuchautorin der Fortsetzung, wurde das Originalbuch von Lauren Weisberger mit einigen wichtigen Änderungen versehen. Die tragische Entwicklung der besten Freundin von Andy Sachs, Lily, wurde komplett gestrichen, und die Figur von Miranda Priestly, der eisigen Chefredakteurin von Runway, wurde deutlich komplizierter dargestellt. McKenna beschreibt, wie das Buch bereits von Anfang an eine unglaublich detaillierte und realistische Darstellung des Arbeitsalltags in der Modebranche bot – weit entfernt von den oft vagen Beschreibungen anderer Werke.

Die vision von mckenna: mehr als nur glamour
„Wir wollten zeigen, dass es sich hier nicht nur um Pinse auf einem Mannequin handelt“, erklärt McKenna. „Die Modebranche ist eine extrem komplexe Maschine, und wir wollten der Zielgruppe die Ernsthaftigkeit dieses Geschäfts vermitteln.“ Die Drehbuchautorin und David Frankel, der Regisseur des Originals, teilten eine gemeinsame Vision: Vermeidung von Camp-Elementen und Cartoon-Darstellungen. Stattdessen sollte die Geschichte die Herausforderungen und Zwänge dieses spezifischen Geschäfts authentisch abbilden.

Die charaktere im fokus: andy sachs und ihr wertewandel
Ein zentraler Aspekt des neuen Drehbuchs ist die Auseinandersetzung mit Andys innerem Konflikt. McKenna betont, dass es entscheidend sei, zu verstehen, was sie am Ende des ersten Buches verließ. Die Diskussion um Andys letzte Szene im Auto verdeutlichte, dass es nicht nur um eine persönliche Enttäuschung ging, sondern um einen fundamentalen Wertewandel. Die Figur von Miranda Priestly, die als Gegenpol zu Andy fungiert, spielt dabei eine Schlüsselrolle.
Eine branche im wandel: von publishing bis fashion
Die Fortsetzung bedient sich der aktuellen Realität. Die Filmindustrie, die Modebranche und der Journalismus – all diese Bereiche haben in den letzten Jahren massive Veränderungen erlebt. McKenna und das Team erkannte die Chance, eine Geschichte zu erzählen, die sich an die veränderten Bedingungen anpasst. „Es ist, als würden wir in einen völlig neuen Arbeitsplatz eintreten“, so McKenna. „Die drei großen Branchen des Films – Verlage, Mode und Journalismus – haben alle massive Veränderungen erlebt.“
Ein nostalgischer blick zurück: die charaktere bleiben lebendig
Obwohl keine direkte Fortsetzung des Buches von Lauren Weisberger geplant ist, schöpft McKenna aus der Faszination der ursprünglichen Charaktere. „Ich habe immer eine gewisse Verbundenheit zu diesen Figuren gehabt“, sagt sie. „Sie sind mir bis heute präsent geblieben.“ Die Möglichkeit, die Charaktere erneut zu sehen, eröffnete dem Team mehr kreative Freiheit, um die Geschichte nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Fazit: prada im wandel – eine geschichte über werte und veränderung
„The Devil Wears Prada 2“ verspricht mehr als nur einen nostalgischen Rückblick. Es ist eine Geschichte über den Wertewandel, die Anpassung an eine sich verändernde Welt und die Herausforderungen, die mit dem Streben nach Erfolg in einer glamourösen, aber oft auch harten Branche einhergehen. Ein Blick hinter die Fassade der High Fashion, der die Zuschauer zum Nachdenken anregen wird.”
