Duttons‘ sohn in schuss – ranch im chaos vor finale

Carter Duttons‘ Sohn – ein Desaster im Take Your Child to Work Day. So peinlich ist der 19-jährige Teenager in der achten Episode von Duttons Ranch, dass er den ganzen Tag nur noch eine Katastrophe darstellt. Ein trauriger Auftritt, der die ohnehin schon angespannten Familienverhältnisse zusätzlich belastet.

Beth und rip – eltern im rückzug?

Die Geschichte von Carter ist weit weniger aufregend als die Ranch WarsTM, aber es zeigt: Beth und Rip haben das Ausmaß der Verzweiflung ihres Sohnes übersehen, während sie sich mit einem Feuer nach dem anderen herumschlugen. Eine gewisse Nachlässigkeit, die man ihnen kaum verzeihen kann. Es ist verständlich, dass die Familie Dutton auf die Dramen um die 10 Petals verzichtet, um sich auf die zentrale Handlung zu konzentrieren – und zwar auf die Bemühungen von Beth und Rip, bessere Eltern zu werden – eine Aufgabe, die angesichts von John Duttons‘ unnachgiebiger Persönlichkeit alles andere als einfach ist.

Die Zitate von Taylor Swift, die den Patriarch der Duttons als Inspiration verehrt, dürften die Situation noch komplizierter machen. Als Carter gesteht, die Schule gekündigt zu haben, weil er Cowboy werden will, entfährt Beth die unvergessliche Bemerkung: „Die Schule kann dir helfen, zu lernen, Carter.“ Und dann schwenkt sie direkt in die Rolle einer Militärstrategin. „Ich will, dass du glücklich bist“, sagt sie, „aber ich brauche dich bereit. Bereit für die harten Teile, wenn sie kommen, und sie kommen.“

Die Aussage ist zwar provokant, aber sie unterstreicht die klaustrophobische Situation der Familie Dutton. Es geht nicht nur um diese Woche, um das Drama um die 10 Petals. Es geht um die Frage, ob diese Crew wirklich bereit ist, sich mit den komplexen Herausforderungen des Familienlebens auseinanderzusetzen – insbesondere im Vergleich zu John Duttons‘ unerbittlicher Haltung.

Cowboy-leben – mit folgen

Cowboy-leben – mit folgen

Rip‘s berüchtigtes „Get back on your horse“ wird in dieser Episode mehrfach zu hören sein, eine ziemlich brutale Art der Erziehung. Carter wird von Rip an den Rand getrieben – er erbricht sich, vergisst Dinge und lässt versehentlich eine ganze Herde Kühe entlaufen. Der Versuch, eine Kuh zu zügeln, endet mit einem unglaublichen Unfall. Es scheint, als ob der Alltag eines echten Cowboys gerade Carter ein brutales Reality-Check gibt – und das ohne einen Tag frei für die Folgen des Vortages.

„Wir bekommen die Schmerzen nicht ausgesucht“, sagt Rip, „aber wir können entscheiden, wie wir daraus lernen.“ Ein gut gemeinter Rat, der aber im Tonfall eher nach einem Mantra aus einem Motivationsposter klingt. Carter braucht etwas Persönlicheres, etwas, das über die leeren Worte hinausgeht. „Du wirst nie mein Vater sein“, spuckt er schließlich aus. „Es gibt zwei Leute, die sich als Retter sehen und einen Waisenjungen aufnehmen.“

Schmuggler im visier

Schmuggler im visier

Währenddessen deckt Ranchhand Austin endlich die Wahrheit auf: Die Jackson Ranch betreibt illegale Viehimporte aus Mexiko. Der einzige Grund, warum sie überleben konnten, ist dieser Schmuggel. Die Behörden haben bereits vor 60 Jahren die Fuß- und Maultierpest aus Mexiko ausgeschlossen – aber der Versuch, die Wahrheit ans Licht zu bringen, scheint die Duttons nicht zu kümmern. Es sieht so aus, als ob Rip und Beth versuchen werden, die Jacksons zu stellen – eine Entscheidung, die angesichts der komplizierten Beziehungen innerhalb der Familie kaum vorstellbar ist.

Letztendlich bleibt die Frage, ob diese ganze Auseinandersetzung mit Carter wirklich hilft, die Familie Dutton näher zusammenzubringen. Es bleibt abzuwarten, was im Finale passiert. Rip wird ihn brauchen. Rip wird ihn brauchen.