Rolex vs. garmin: eine überraschende analyse der sportuhren

Die Behauptung, Garmin sei der unangefochtene Gewinner im Bereich der Sportuhren, ist – gelinde gesagt – eine Überraschung. Als jemand, der in der Welt der Tourbillons, Grossglocken und Perpetualkalender verwurzelt ist, mag ich die technische Präzision dieser Instrumente schätzen. Eine Welt, die schlichtweg nicht mit dem Bild eines Garmin-Triathlon-Auto-Transitions-Komplikations übereinstimmt.

Die ingenieurskunst der messung

Gerade die Komplexität, die Garmin in seine Uhren einbaut – von der virtuellen Caddie-Funktion bis hin zur Messung des „Grit and Flow“ beim Mountainbike-Abstieg – ist beeindruckend. Die Vorstellung, dass eine Uhr die Position von Stöcken oder die Beschaffenheit des Untergrunds erfassen kann, erscheint zunächst absurd. Doch die Präzision, die Garmin hier erreicht, ist unbestreitbar.

Die tradition der sportuhren

Die tradition der sportuhren

Die Uhrenindustrie, insbesondere die mechanische, hat sich über Jahrzehnte hinweg eine lange Tradition im Bereich der Sportuhren aufgebaut. Die Oyster und die Santos, beides Modelle, die heute als ikonisch gelten, sind Zeugen dieser Entwicklung. Cartier, einst vor allem für seine Ledertaschen bekannt, rettete das Unternehmen 1978 mit der Neugestaltung der Santos – ein entscheidender Moment, der das Unternehmen nachhaltig veränderte. Die Nachaufläufe des Roadster, beispielsweise, zeugen von einem gewissen Zögern, einer Nostalgie, die sich nicht immer positiv ausdrückt. Ein kurzes Intermezzo, das 2002 eingestellt wurde.

Eine warnung vor dem retro-trend

Eine warnung vor dem retro-trend

Doch das wirft die Frage auf: Was wird als nächstes wiederbelebt? Die Wiederauflage des Cartier Calibre Diver ist ein Beispiel dafür, dass nicht jede Design-Entscheidung eine Verbesserung darstellt. Es ist eine Warnung, dass die Geschichte nicht blind nachgeahmt werden sollte. Sofern Cartier sich von dieser Idee abwendet, werde ich mir eine Garmin zulegen und mich dem Triathlon widmen – ein Versprechen, das ich ernst meine. Ein schriller Schrei, der in den digitalen Zeiten hallt.