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Trumps Fundraising-Maschinerie: Eine „Princess of Darkness“ und Millionen-Anfragen

Washington D.C. – Präsident Trump scheint die Kunst des Fundraising wieder einmal auf ein neues Level gehoben zu haben. Berichten des Wall Street Journal zufolge telefoniert er fast täglich mit seiner Fundraiserin Meredith O’Rourke, um sich über den Stand der Spenden zu informieren und direkt um größere Beiträge zu bitten – teils in der Höhe von 50 MillionenDollar.

Die „Princess of Darkness“ und Trumps direkte Beteiligung

Die Berichte zeichnen ein Bild von einer intensiven Kontrolle des Präsidenten über den Spendenprozess. Trump gibt O’Rourke nicht nur regelmäßig Updates, sondern auch konkrete Namen von Personen, die angerufen werden sollen, darunter auch jene, die kürzlich mit ihm in Kontakt getreten sind. O’Rourke, die von Trump liebevoll als „Princess of Darkness“ bezeichnet wird, da sie als äußerst geschickt im Umgang mit Spendern gilt, berichtet dem Präsidenten, wer bereits zugesagt hat und wer zögert. Dabei wird offenbar auch der Begriff „der Boss will das Geld“ verwendet, um die Dringlichkeit der Spendenaufrufe zu betonen.

Ein besonders brisanter Vorfall betrifft einen Manager, der nach einem Abendessen, das ihm zu Ehren ausgerichtet wurde, kurz darauf aufgefordert wurde, einen Millionenscheck an eine Trump-Einrichtung zu schreiben. Dies wirft Fragen nach der Angemessenheit und dem Druck auf potenzielle Spender auf.

Der Fall Valentino: Ein historischer Vergleich

Der Fall Valentino: Ein historischer Vergleich

Die aktuellen Ereignisse lassen einen historischen Vergleich nicht verwehren. Wie ein Blick in das Pathé-Archiv zeigt, wurde bereits 1926 ein ähnlicher Skandal um den Schauspieler Rudolph Valentino öffentlich. Er forderte einen Herausforderer für angebliche homophobe Verleumdungen in der Presse heraus, was zu einem Kampf mit einem Sportjournalisten führte. Valentino verletzte sich dabei und verstarb kurz darauf. Die Geschichte erinnert daran, dass der Umgang mit öffentlicher Kritik und persönlichen Angriffen schon immer ein sensibles Thema war.

Neue juristische Schritte gegen Clinton

Neue juristische Schritte gegen Clinton

Parallel dazu hat Präsident Trump angekündigt, seinen gescheiterten Rechtsstreit gegen Hillary Clinton und andere vor dem Obersten Gerichtshof wiederaufleben zu lassen. Der Fall, der sich auf angebliche Falschbehauptungen über die Verbindung zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland bezieht, wurde bereits von einem Berufungsgericht abgewiesen und mit einer Strafe von fast einer Million Dollar gegen Trump und seinen Anwalt belegt. Die Chancen auf Erfolg vor dem Obersten Gerichtshof scheinen jedoch gering.

Archäologische Entdeckung: Die ältesten Holzkonstruktionen

Abseits der politischen Schlagzeilen gibt es bemerkenswerte archäologische Entdeckungen. In Sambia wurden Überreste einer 476.000 Jahre alten Holzkonstruktion gefunden, die beweist, dass Hominiden bereits vor einer halben Million Jahren mit Holz arbeiteten und Strukturen bauten. Diese Entdeckung wirft neue Fragen über die Fähigkeiten und das soziale Leben unserer Vorfahren auf.

Und schließlich: Ein neues Dinosaurier-Fossil, Musango matusadonaensis, wurde in Simbabwe entdeckt, was die palaeontologische Bedeutung der Region unterstreicht. Es handelt sich um einen frühen Verwandten des Diplodocus, der auf zwei Beinen lief – ein faszinierender Einblick in die prähistorische Welt.