Paul smiths stiftung und die zukunft der mode
Die Paul Smith Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, junge Modegestalter zu unterstützen und ihnen die notwendigen Geschäftskompetenzen zu verleihen, um langfristig erfolgreich zu sein. Gegründet 2020, bietet die Stiftung ein 18-monatiges Residenzprogramm, das kostenlose Ateliernutzung und eine umfassende Geschäftsskill-Training kombiniert.
Die zusammenarbeit mit tate
Im Rahmen des Programms haben drei ausgezeichnete Designer - Paolo Carzana, Karoline Vitto und Yaku - gemeinsam mit Tate Galleries einen exklusiven T-Shirt-Design entworfen, der am 23. April vorgestellt werden soll. Zu diesem Zweck hat die Paul Smith Stiftung ein Partnerschaftsabkommen mit Tate geschlossen, um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, kreativ auf Kunst zu reagieren und dabei auch kommerzielle Erfahrungen zu sammeln.

Geschäftsskills für modegestalter
Das Training umfasst 80 Stunden Lehrzeit und behandelt Themen wie juristische Fragen, E-Commerce-Marketing und Corporate Design. Der Stiftung gelingt es, in enger Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei Osborne Clarke, den Teilnehmern pro bono 30 Stunden juristische Beratung und 60 Stunden erstklassige Unterstützung für ihre Marke zu bieten.
Die Stiftung ist stolz auf ihre Partnerschaft mit der British Fashion Council (BFC), die unter der Führung von Laura Weir ihre erste Strategie vorgestellt hat. Diese setzt eine klare Fokus auf Unterstützung und veranschaulicht realistische Ziele, wie beispielsweise, dass 70% der Unternehmen nach dem Abschluss des Fashion House-Programms drei Jahre lang erfolgreich sind. Dies ist ein positives Signal für die Zukunft des britischen Modemarktes.
Die Paul Smith Stiftung besteht darauf, dass ihre Teilnehmer eine solide Grundlage für ein langfristiges und erfolgreiches Geschäft aufbauen. Dies umfasst nicht nur die kreativen Fähigkeiten, sondern auch die Management-Kompetenzen, um mit Fabriken, Logistik, Personalwesen und Produktion umgehen zu können. Eine solide Ausbildung in diesen Bereichen erhöht die Chancen, dass diese Designer in Zukunft als attraktive Kandidaten für andere Unternehmen gelten werden.

Ai in der mode
Die Stiftung bemüht sich, ihre Teilnehmer auf die Herausforderungen von künstlicher Intelligenz (AI) aufzuklären. So nutzen einige der Designer das Tool Cloud3D, um ihre Muster zu optimieren. Die Stiftung warnt jedoch auch vor den Risiken, die mit der Verwendung von AI einhergehen, insbesondere hinsichtlich des Urheberrechts. Sie empfiehlt, sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren und sich gegen Missbrauch zu positionieren.
