Coachella-chaos: ethel cain's dior-overalls entfachen skandale
Ethel Cain hat Coachella in Grundschul-Overalls von Dior auf die Leinwand gebracht – und das Netz ist aus. Die Sängerin Hayden Anhedönia ließ sich von ihrem Freund Jonathan Anderson, Kopf der Marke, ein maßgeschneidertes Ensemble entwerfen, das den rebellischen Geist ihres aktuellen Albums, ‘Willoughby Tucker’, verkörpert.
Die details: von pinstripes zu couture
Es ist ein radikaler Bruch mit Anhedönias gewohnt luxuriösen, viktorianisch inspirierten Looks. Die Overalls, mit aufwendiger Paillettenstickerei, sollen den‘Ethel und Willoughby’-Charakter verkörpern – eine Mischung aus verfallener Belle Époque und roher Grunge-Ästhetik. Anderson selbst betont, dass es sich um einen Dialog zwischen Cain’s Vision und den Codes von Dior handelt, ein ‘raues’ Take auf Couture.
Für die zweite Coachella-Woche schwenkt Cain die Rubrik komplett. Ein schwarzes, hochgeschlossenes Kleid mit ausgestelltem Ärmel und Organzablättern erobert die Bühne. Die Blüten, inspiriert von Anhedönias Debütkollektion, zieren den Kopfschmuck – ein schwarzer Cyclamen-Hut, der die dunkle, funereal-mäßige Seite von Ethel Cain unterstreicht. Eine bewusste Abkehr von der ersten Woche, ein Statement über die Vielschichtigkeit der Künstlerin.

Ein blick hinter die kulissen
Anhedönia selbst räumt ein, dass sie selten in die Welt der Mode eintaucht. Doch ihre Begegnung mit Anderson, die sie bei einer Couture-Show im Januar erlebte, schien eine sofortige Verbindung auszulösen. „Wir haben uns auf der Basis unserer gemeinsamen Leidenschaft für die Kunst getroffen“, erklärt sie. „Jonathan ist eine der liebenswertesten Menschen, die ich kenne, und ich bin froh, dass wir diese Zusammenarbeit haben.“
Die Reaktion des Netzwerks war prompt und überwältigend. Die Frage, ob es sich um Dior handele, verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf X. Ein sorgfältiger Blick offenbarte die Wahrheit: Ein maßgeschneidertes Meisterwerk, das die Grenzen zwischen Kunst und Mode verschwimmen lässt. Cains Coachella-Performance ist mehr als nur ein Auftritt – es ist eine Botschaft, eine Provokation, ein Statement.
