Moncler-gruppe bohrt sich durch: umsatz steigt um 12 % – community-bindungen als schlüssel

Die Zahlen sprechen für sich: Moncler und Stone Island haben im ersten Quartal 2026 einen Umsatzanstieg von beachtlichen 12 Prozent verzeichnet. Ein starkes Signal in einer globalen Wirtschaft, die weiterhin von Unsicherheiten geprägt ist.

Strategiewechsel und kulturelle relevanz im fokus

Der Wechsel von Remo Ruffini in die Rolle des Executive Chairs markiert eine neue Phase für die Gruppe. Bartolomeo Rongone übernimmt die Rolle des CEO und konzentriert sich auf die Bewahrung der Markenidentität und Agilität. Die Fokussierung liegt klar auf der Stärkung der Beziehungen zu den Communities weltweit – ein Ansatz, der sich in den Zahlen widerspiegelt.

Moncler verzeichnete mit 766,5 Millionen Euro Umsatz einen deutlichen Zuwachs, während Stone Island mit 107,3 Millionen Euro ebenfalls über seine Ziele hinausperformed. Das Wachstum wurde vor allem durch die stark nachgefragten Produkte in Asien getrieben, insbesondere in China und Südkorea. Die US-Märkte bleiben jedoch unterpenetriert, wie Luciano Santel, Chief Corporate and Supply Officer, betonte. Hier sind weitere Stores geplant, um die Markenbekanntheit auszubauen.

Die EMEA-Region hingegen zeigte ein leichtes Minus von 1 Prozent, was vor allem auf reduzierte Touristenzahlen zurückzuführen ist. Trotzdem blieb der lokale Konsum stabil. Ein interessanter Kontrast, der die Vielschichtigkeit der aktuellen Situation verdeutlicht.

Grenzen verschwimmen: grenoble und die olympischen spiele

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Ein besonderer Höhepunkt des Quartals war die Zusammenarbeit von Moncler Grenoble mit Team Brasilien bei den Winterspielen. Die speziell entwurfenen Uniformen, kombiniert mit den innovativen Produkten der technischen Linie, trugen maßgeblich zur positiven Wahrnehmung der Marke bei. Elena Mariani, Strategic Planning und Investor Relations Director, hob hervor, dass das Unternehmen das beste Quartal seiner Geschichte verzeichnete – insbesondere im Hinblick auf die Markenwirkung und das Engagement rund um Moncler Grenoble.

Stone Island profitiert ebenfalls von der Dynamik in Asien, insbesondere in Korea, Japan und China. Der organische Wachstumskurs nach einigen schwierigen Jahren ist ein starkes Zeichen.

Sommer 2026: eine neue strategie

Sommer 2026: eine neue strategie

Die Gruppe plant, Moncler von einem reinen Wintermarke zu einem ganzjährigen Anbieter zu entwickeln. Mit der Sommerkampagne „Have a Puffy Summer“ mit Jamie Dornan als Gesichtern soll dieser Schritt eingeleitet werden. Die bisherige Fokussierung auf Wintertrends wird durch eine klare Vision für das gesamte Jahr ergänzt – eine mutige Entscheidung, die sich bereits positiv auszahlt.

Fazit: Moncler navigiert erfolgreich durch unsichere Zeiten und profitiert von starken Community-Bindungen und einer klaren strategischen Ausrichtung. Die Zahlen sprechen für sich: 12 Prozent Umsatzwachstum, ein Zeichen von Stärke und Innovationsgeist.