Modetrends 2026: designer im eigenen wort

Die Modewelt 2026 schreitet auf stürmischen Füßen in Richtung eines neuen Ästhetik-Kurses. Vom Chanel zum Givenchy, von Lemaire bis zum Nihl - alle führenden Designer teilen ihre Inspirationsquellen, ihre Entwurfsphilosophien und ihre Visionen für die Zukunft des Modegeschäfts.

Chanel: matthieu blazys traumprojekt

„Ich interessierte mich für die Idee, ein Traum zu bauen, ein Werk in Progress. Das ist für mich Chanel, diese ruhende Revolution, aber boom.”

So spricht Matthieu Blazy, Chefdesigner von Chanel, über die Kollektion 2026. Er betont die Bedeutung von Träumen und Fortschritt in der Modewelt.

Prada: freiheit der inspiration

Prada: freiheit der inspiration

„Es geht um die Freiheit, inspiriert zu werden, verschiedene Dinge zusammenzubringen, die zeitgenössisch für uns fühlen, aber nicht notwendigerweise sehr narrativ inspiriert sind – nicht wie eine Geschichte mit diesem und diesem und diesem.”

Raf Simons, Creative Director von Prada, betont die Unabhängigkeit von narrativen Elementen bei der Entwurfsarbeit.

Lemaire: pragmatische kleidung

Lemaire: pragmatische kleidung

„Wir haben eine sehr pragmatische Herangehensweise an Kleidung; es ist sehr viel um die tägliche Dimension – etwas Utilitarisches und Funktional. Aber gleichzeitig lieben wir auch Kunst, Poesie und Stimmungen.”

Christophe Lemaire, Gründer des Labels Lemaire, verdeutlicht die Balance zwischen funktionalen und künstlerischen Aspekten in seiner Entwurfsphilosophie.