Großebschnitzer-beignets: traditionelle rezepte aus dem elsässischen fasching

Die Duft von zartem Zucker und gesunder Fritierung ist ein unverkennbarer Kennzeichen für die elsässischen Faschingsbräuche. Hier teilen wir mit Ihnen das geheime Rezept für die traditionellen Großebschnitzer-Beignets, die in Elsass während der Fasnacht-Feierlichkeiten serviert werden.

Die zutatenliste

500 g Type T45 oder T55-Weißmehl

3 mittelgroße Eier

60 g Zucker

80 g zimmerwarme Butter

1 Päckchen Hefestäubchen (ca. 11 g)

1 Prise Salz

30-60 ml Milch oder Wasser (2-4 Esslöffel)

Neutrales Frittierfett (Sonnenblumen- oder Erdnussöl), ca. 1 Liter

Zucker zum Bestäuben (optional)

1 Päckchen Vanille-Zucker oder 1 Esslöffel Kirschwasser zum Aromatisieren (optional)

Schrittweise zubereitung

Schrittweise zubereitung

1. In einem großen Schälchen vermischen Sie das Mehl, Hefestäubchen, Zucker und Salz.

2. Die Eier und die zimmerwarme Butter unterrühren und mit lauwarmem Milch oder Wasser zu einer geschmeidigen Teigmasse verarbeiten. Das Teigblech sollte weich und sich leicht von den Schalen lösen.

3. Den Teig für 5-8 Minuten aktiv kneadden, bis er elastisch und fest wird. Formen Sie ihn zu einer Kugel. Decken Sie den Teig mit einem sauberen Tuch ab und lassen Sie ihn 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, um den Gluten zu entspannen.

4. Stellen Sie den Teig auf ein mit Mehl bestäubtes Arbeitsblatt und rollen Sie ihn auf eine Dicke von 8-10 mm aus. Schneiden Sie den Teig in Bänder und dann in Dreiecke, um die typischen Fasnachtskiechle zu erhalten. Oder formen Sie kleine Bänder und rollen sie zu Schinken-ähnlichen Beignets zusammen. Jedes Stück legen Sie auf ein mit Mehl bestäubtes Tuch, während das Frittierfett erhitert.

5. Das Frittierfett auf etwa 170-180°C erhitzen. Wenn Sie kein Thermometer haben, können Sie ein winziges Teigstück in das Fett tauchen und es sollte nach 2-3 Sekunden an die Oberfläche steigen, wenn es richtig heiß ist. Je 2-3 Beignets in das Fett legen und 1-2 Minuten pro Seite goldbraun fritieren, bis sie noch leicht weich im Innern sind. Sie sollten nie zu dunkel bräunlich werden.

6. Die fertigen Beignets auf Zellophan oder Küchenpapier abkühlen lassen, damit sie sich auflösen. Sobald sie lauwarm sind, mit Zucker bestäuben und sofort servieren, um den Kontrast zwischen der knusprigen Kruste und der weichen Füllung zu genießen.

Tipps von oma

Einige einfache Tricks von Oma, um die perfekten Großebschnitzer-Beignets zu zaubern:

- Lassen Sie den Teig 30 Minuten ruhen, um den Gluten zu entspannen.

- Arbeiten Sie den Teig nicht zu sehr nach dem Ausrollen, damit er nicht zu steif wird.

- Halten Sie das Frittierfett bei einer stabilen Temperatur, damit die Beignets nicht zu viel Fett aufnehmen.

- Fritieren Sie die Beignets in kleinen Portionen, um die Temperatur des Fettes zu halten.

Verzehr und lagerung

Traditionell werden die Großebschnitzer-Beignets in Elsass warm serviert, oft neben einer Suppe. Das Salz-Süß-Kontrast sorgt für eine angenehme Wärme. Sie sind auch zum Kaffee oder mit heißem Schokolade ein perfekter Nachmittags-Auftakt. Wenn Sie die Beignets über Nacht lagern möchten, lassen Sie sie komplett abkühlen und verpacken Sie sie dann in einer luftdichten Box oder Plastiktüte. Sie können maximal 1-2 Tage lang aufbewahrt werden. Wenn Sie sie wieder aufwärmen möchten, legen Sie sie einige Minuten ins vorgeheizte Ofen auf 150-160°C, bis sie warm sind und das Fett wieder zergeht.

Ein anlass zum teilen

Die Zubereitung dieser Rezepte aus dem elsässischen Fasching ist mehr als nur eine kulinarische Angelegenheit. Es handelt sich um eine Tradition, die eine Region erzählt und die Kultur der Menschen widerspiegelt, die in dieser Gegend leben oder gelebt haben. Jeder, der diese Beignets zubereitet, teilt damit ein einfaches, aber herzliches Gest, das in die Geschichte der Familie und der Region eingeschrieben wird. Probieren Sie auch die Version mit Kirschwasser oder Quetsch für eine typisch elsässische Note. Oder halten Sie es einfach neutral für die Kleinen. Welche Variante Sie wählen, die erste Bissen bringen Sie unweigerlich zurück in die Winter-Nachmittage der Vergangenheit. Vielleicht eines Tages werden Sie sagen: «Das ist die Rezept meiner Oma. und ein bisschen auch meine. »