Neue HBO-Serie "Lanterns" – Ein ungewöhnlicher Ansatz für Superhelden
Die neue HBO-Serie „Lanterns“ überrascht zunächst durch ihren realistischen Ansatz. Die Serie dreht sich um die Green Lanterns, die DC-Comics-Helden und intergalaktische Polizisten, deren Ringe ihre Willenskraft und Fantasie repräsentieren.
Ein ungewöhnlicher Start
Die Serie, die am Sonntag Premiere hatte, greift stark auf die Konventionen hochwertiger Serien und Polizeiprozessualien zurück. Dabei ist es ironisch, dass die Superhelden ihre Kräfte aus der Fantasie schöpfen, während die Serie in ländlichem Nebraska, im Jahr 2016, spielt, wo die Bewohner wenig Interesse an außerirdischen Wesen haben.

Die Handlung
Hal Jordan (Kyle Chandler), ein abgebrühter Maverick, und sein neuer Trainee John Stewart (Aaron Pierre) untersuchen einen Mordfall auf einem Highschool-Footballspiel mit möglichen außerirdischen Verbindungen. Die Serie wird von einigen als eine Art „grosselektronische“ Fernsehsendung kritisiert, die versucht, die Superhelden neu zu positionieren.
Positive Aspekte
Trotzdem gilt „Lanterns“ als eine unterhaltsame Serie. Besonders hervorzuheben ist die Chemie zwischen Kyle Chandler und Aaron Pierre, die an bekannte Buddy-Cop-Formate erinnert. Chandler liefert mit seinem Texas-Akzent und seinem Wissen über die DC-Universum-Begriffe (wie „Guardians of the Universe“ oder „Sector 2814“) eine interessante Leistung.
Fazit
Die Serie ist trotz ihrer Länge und ihres gewagten Ansatzes durchaus sehenswert und könnte den Neustart der Green Lanterns unter James Gunn’s Führung unterstützen.