Kostümkunst: der met präsentiert ein neues verständnis von mode

Im Metropolitan Museum of Art in New York wird eine umfangreiche Ausstellung namens 'Costume Art' eröffnet, die die Beziehung zwischen Kleidung und Kunstwerken in der Sammlung des Museums untersucht. Der Kurator, Andrew Bolton, zielt darauf ab, 'die Mode als primären Ort der visuellen und sozialen Bildung' zu redefinieren – anstatt als Illustration oder als minderwertig zu betrachten.

Kostüm und kunst auf augenhöhe

Kostüm und kunst auf augenhöhe

In dem begleitenden Katalog werden die Kunstwerke und die mit Mode-puppen kombinierten Objekte Seite an Seite präsentiert. Die Fotografien von Paul Westlake und Anna-Marie Kellen verbinden die Objekte durch graue Hintergründe. Die Bildausschnitte und die Positionierung der Kunstwerke betonen die symbiotischen Beziehungen in den Paarungen.

Die Ausstellung ist nach verschiedenen Körpermustern aufgeteilt: die nackte und nackte Körper, das schwangere Körper, das alternende Körper usw. Diese Themen werden im Katalog mit Papierassemblagen vorgestellt, die von Julie Wolfe in Zusammenarbeit mit der Fotografin Nathalie Agussol entworfen wurden.