Frankel revolutioniert die hochzeitsmode: von kleiderschrank zu atelier

Danielle Frankel, einst mit einem bescheidenen Schrank in New Yorks Garment District am Start, hat sich zu einer festen Größe in der Welt der Hochzeitsmode entwickelt. Ihre Marke, einst ein Nischenprodukt, erfreut sich heute wachsender Beliebtheit – und das zurecht.

Von der garderobe zum atelier: ein durchbruch

Vor zehn Jahren begann alles mit einem winzigen Raum, kaum mehr als ein Kleiderschrank. Heute dominieren statt schlichte Stoffe luxuriöse Tapeten und weitläufige Studios in New York und Los Angeles. Frankel’s Design hat sich von klassischen Blazer und Etuilen zu architektonisch anmutenden, drapeden Silhouetten gewandelt – ein mutiger Schritt, der ihr eine treue Anhängerschaft eingebracht hat.

Die bride im fokus

Die bride im fokus

Frankel’s Erfolg beruht nicht zuletzt auf ihrem Verständnis für die moderne Braut. Die Hochzeiten von heute sind mehr als nur ein Tag – sie sind Wochen voller Vorbereitungen, inklusive Empfänge, Brunchs und natürlich mehrfacher Outfit-Änderungen. Diese Entwicklung hat Frankel dazu inspiriert, ihre Designs weiterzuentwickeln und auf die Bedürfnisse ihrer Kundinnen einzugehen.

Ein neustart mit stil

Ein neustart mit stil

Ihre neueste Kollektion, bezeichnet als „Neuentstehung“, ist ein klares Zeichen für diesen Wandel. Von verspielten Paillettenkleidern bis zu raffinierten Peplums – Frankel bietet eine Vielfalt an Stücken, die die Individualität der Braut unterstreichen. Dabei verzichtet sie bei der Materialauswahl komplett auf traditionelle Brautvorstellungen: Jersey, Horsehair, Chiffon und Organza stehen im Vordergrund, ergänzt durch handbemalte Details.

Wachstum und expansion

Die Zahlen sprechen für sich: Umsatzsteigerungen von 85 % im letzten Jahr und ein Wachstum des Personals um 50 %. Frankel’s Marke ist nicht nur erfolgreich, sondern auch stark gewachsen. Die strategische Ausrichtung auf Direktvertrieb (DTC) – rund 80% des Umsatzes – und die gezielte Zusammenarbeit mit renommierten Modeportalen wie Net-a-Porter und Mytheresa haben maßgeblich zum Erfolg beigetragen.

Ein blick nach vorn

Die Zukunft sieht vielversprechend aus. Frankel plant, ihre Präsenz in Europa auszubauen und mit einer internationalen Expansion zu beginnen. Dabei setzt sie auf eine bewusste Strategie, die auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten ist. „Wir wollen die Bride und ihre Vision repräsentieren“, betont Frankel. „Unser Ziel ist es, die Definition von Brautmode neu zu gestalten.“ Und das, so scheint es, gelingt ihr mit Bravour.