X-men landen im mcu: neustart oder fortsetzung?

Die Comic-Welt steht Kopf: Nach Jahren der Andeutungen und kleiner Auftritte werden die X-Men offiziell Teil des Marvel Cinematic Universe (MCU). Avengers: Doomsday markiert den großen Auftritt, doch Marvel plant noch weitreichendere Veränderungen für die mutierten Helden. Handelt es sich um einen kompletten Neustart oder eine Fortsetzung der bekannten Geschichte?

Ein neues kapitel oder eine hommage an die vergangenheit?

Ein neues kapitel oder eine hommage an die vergangenheit?

Die Ankündigung von Marvel Studios, Jake Schreier als Regisseur für den neuen X-Men-Film zu gewinnen, sorgte für Aufsehen. Kevin Feige, der Kopf hinter dem MCU, betonte die Begeisterung für Schreier und dessen Talent, insbesondere nach seinem vielversprechenden Werk „Thunderbolts“. Doch was bedeutet das konkret für die X-Men? Die ursprüngliche Besetzung, angeführt von Hugh Jackman und James Marsden, wird in Doomsday einen emotionalen Abschied feiern. Erwarte keine Fortsetzung ihrer Geschichten, sondern eine frische Interpretation.

Feige deutete an, dass Schreier einen besonderen Fokus auf eine jüngere Zielgruppe legen wird. „X-Men war in den Comics immer auf eine sehr jugendliche, fokussierte und besetzte Zielgruppe ausgerichtet“, so Feige. Das bedeutet neue Gesichter, neue Erzählweisen und eine Abkehr von der etablierten Ordnung. Die Inspiration kommt direkt aus den Comic-Archiven: Marvel orientiert sich an der „Secret Wars“-Reihe von 2015, die einen umfassenden Neustart des Marvel-Kontinuums darstellte. Das „Ultimate Marvel“-Universum aus den frühen 2000er Jahren dient als Blaupause für eine moderne, zeitgemäße Darstellung der X-Men.

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