Practical magic 2: bullock & co. – ein reboot-desaster oder nostalgie-kick?

Hollywoods Liebe zum Reboot kennt keine Gnade. Während die Filmindustrie mit einer Flut von Fortsetzungen und Neuauflagen überflutet ist, scheint zumindest eine Ausnahme möglich: Der zweite Teil von „Practical Magic“ verspricht eine Rückkehr zu einem bewährtem Rezept.

Die owens-schwestern sind zurück – und irgendwie jünger als je zuvor

Sandra Bullock, Nicole Kidman, Stockard Channing und Dianne Wiest – die ikonischen Owens-Schwestern kehren für „Practical Magic 2“ zurück. Der Trailer, der kürzlich veröffentlicht wurde, verspricht eine magische Mischung aus Hexenkunst, Familiendrama und – ja, man muss es sagen – einer bemerkenswerten Jugendlichkeit der Darstellerinnen. Wie haben sie das geschafft? Die Frage, die sich jeder Fan stellt, ist natürlich: Skincare, oder was?

Stockard Channing, die als Akasha Owens in den ersten Teil des Films schlüpfte, wirkte in den Aufnahmen schier unberührt von der Zeit. Ihre Darstellung ist, gelinde gesagt, beeindruckend. Aber die Frage nagt: Wie wurde das erreicht? Die Antworten sind natürlich vielfältig, aber die Skincare-Theorie scheint momentan die wahrscheinlichste zu sein. Es ist ein Mysterium, das die Filmwelt beschäftigt.

Tinder, hexerei und ein hauch von „freaky friday“

Tinder, hexerei und ein hauch von „freaky friday“

Der Trailer wirft zahlreiche Fragen auf. Gillian Owens, die in der ersten Reihe der Hexen-Familie steht, scheint aktiv auf Tinder unterwegs zu sein – eine Entwicklung, die nicht nur verwirrt, sondern auch eine Prise „Freaky Friday“-Feeling erzeugt. Sind Joey King und Maisie Williams ihre Töchter, recht geschwätzte Cousinen oder vielleicht einfach nur Nachbarn? Die Hinweise sind widersprüchlich und lassen Raum für Spekulationen. Die Handlung scheint sich in eine verworrene Strudel der Familiengeschichte und magischer Zwänge zu entwickeln.

Und dann ist da noch der Trailer-Moment, in dem eine Puppe brennt. Ein kurzer, schauriger Einblick in das dunkle Erbe der Owens-Familie. Ein Anflug von Horror, der die Zuschauer unweigerlich an die dunkleren Ecken der Filmgeschichte erinnert. Die Angst vor dem Unbekannten ist ein menschliches Bedürfnis, und die Filmindustrie kennt sich damit bestens aus.

Ob „Practical Magic 2“ ein nostalgischer Genuss oder ein weiteres Beispiel für den überfüllten Reboot-Markt wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Die Owens-Schwestern sind zurück – und sie sind bereit, die Welt mit ihrer Hexerei zu erschüttern. Der Film soll im September in die Kinos kommen. Lasst uns hoffen, dass er mehr Magie als Marketing bietet.